Ausbildung zur/m Assistenzhundetrainer/in

Der/die Assistenzhundetrainer/in (AHT) ist eine Zusatzqualifikation zur Ausbildung zum Hunde-trainer. Assistenzhundetrainer/in ist in Deutschland kein staatlich anerkannter Beruf. Auch gibt es noch keine einheitlichen Ausbildungs-, Prüfungs- und Qualitätsstandards. 

 

Die Arbeit als Assistenzhundetrainer/in erfordert ein hohes Maß an Sensibilität und Einfühlungs-vermögen. Umfangreiches Wissen über die verschiedenen Krankheitsbilder, für die der Assistenz-hund ausgebildet wird, ist unabdingbar.

Inhalt

Wenn Sie bereits die Erlaubnis nach §11 TschG als Hundetrainer/in besitzen, können Sie gleich mit der Ausbildung zur/m Assistenz-hundetrainer/in beginnen.

 

Die Studienzeit der AHT-Ausbildung be-trägt 12 Monate. Während dieser Zeit bilden Sie Ihren eigenen Assistenzhund für ein bestimmtes Handicap aus. Die Ausbildung setzt sich zusammen aus Präsenzseminaren, Live-Trainings, Online-Webinaren, Coachings und einer individuellen Begleitung per Mail und Telefon.

 

Nach der erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung zum AHT können Sie auf Wunsch in unser bundesweites Netzwerk der Assistenzhundetrainer/innen aufgenommen werden und bilden von nun an selbstständig Assistenzhunde für Menschen mit psychischen und/oder körperlichen Ein-schränkungen bzw. Krankheiten aus.

 

Das Seminar ist auf mindestens 4, maximal 8 Mensch-Hunde-Teams begrenzt.

Theorieunterricht

  • Assistenzhunde im Überblick
  • Krankheiten und Behinderungen
  • Assistenzhunde ohne Stress ausbilden
  • Hundeauswahl
  • Die ersten 12 Monate eines Assistenzhundazubis
  • Trainingsmethoden für Assistenzhunde
  • Die Bindung eines Assistenzhundes
  • Pflege und Krankheiten bei Assistenzhunden
  • Der Assistenzhund für Lebenspraktische Fähigkeiten
  • Der Epilepsieanzeigehund
  • Der Diabetikerwarnhund
  • Der PTBS Assistenzhund
  • Der Blindenführhund
  • Die Ausmusterung des Assistenzhundazubis
  • Die Rechte eines Assistenzhundes
  • Die Ausbildung der Assistenzhunde
  • Organisatorisches 
  • Das Team
  • Die Zeit nach der Ausbildung 
  • Erste Hilfe am Hund
  • Der Weg zur Selbständigkeit 

Praxisseminare

  • Die Welpenausbildung
  • Stress in der Assistenzhundausbildung vermeiden
  • Hundeauswahl
  • Der LPF-Assistenzhund
  • Der Blindenführhund
  • Der Diabetikerwarnhund
  • Der Epilepsieanzeigehund
  • Der PTBS Assistenzhund

 

 


Prüfung

Am Ende Ihrer Ausbildung zur/m Assistenzhundetrainer/in steht eine interne Prüfung.  Sie beantworten Fragen zu den bearbeiteten Themen in einem Multiple-Choice-Test und beweisen zusammen mit dem von Ihnen ausgebildeten Assistenzhund und dessen Halter/in den fachkundigen Prüfern der AfA, dass Sie das Gelernte auch in der Praxis beherrschen. 

Die Prüfung besteht aus drei Teilen:

  1. praktischer Teil mit den Schwerpunkten Grundgehorsam und Sozialverhalten.
  2. praktischer Teil mit dem Schwerpunkt auf den Assistenzleistungen, die der Hund für seine/n Halter/in übernimmt.
  3. theoretischer Test

Wir stellen Ihnen ein Zertifikat über die bestandene Prüfung aus und Sie erhalten den Assistenzhunde-Trainerausweis der Akademie für Assistenzhunde.

Termine

In 2017 finden aus zeitlichen Gründen keine Ausbildungen zum Assistenzhundetrainer statt.

 

 
   

Kosten

 € 

inkl. Mwst. Skripte,

interne Prüfung, Trainerausweis