Rechtliches um den Assistenzhund

Es ist nicht einfach sich um Dschungel der Rechten und Pflichten eines Assistenzhundehalters zurechtzufinden.

Hier gibt es eine Zusammenfassung der für Assistenzhundehalter interessanten Gesetztestexte.


Bar­rie­re­frei­er Zu­tritt: Arztpraxen/Kliniken

"Nach § 17 des Erstes Buches Sozialgesetzbuch - SGB I müssen Sozialleistungen barrierefrei erbracht werden. Dazu gehört beispielsweise, dass Assistenz- und Blindenführhunde mit in Arztpraxen genommen werden dürfen..."

Anmerken möchten wir als AfA jedoch auch, dass sich Assistenznehmer/innen sehr genau überlegen sollten, ob der Hund im Fall eines Klinikaufenthaltes tatsächlich mitgenommen werden sollte, da sich dessen Anwesenheit in manchen Situation auch hinderlich auf den Therapieerfolg auswirken kann. Besprechen Sie dies bitte auch ganz offen mit Ihrem behandelnden Arzt. 

Link: Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen

Betreten von Lebens-mittelgeschäften

"Lebensmittelunternehmer müssen grundsätzlich vermeiden, dass Haustiere Zugang zu Räumen haben, in denen Lebensmittel zubereitet, behandelt oder gelagert werden. Das BMEL sieht im Mitführen von Blindenführhunden und anderen Assistenzhunden jedoch einen Sonderfall...."

Link: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

Allgemeines Gleich-behandlungsgesetz

"§ 1 Ziel des Gesetzes Ziel des Gesetzes ist, Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen...."

Link: Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz - PDF



Rechtsfragen zum Blindenführhund