Josephine Beier

Business-Coach, Psycho-Soziale und Opfer-Beraterin

Zu meiner Person

Mein Alter verrate ich zwar nicht, aber auch ich habe bereit die 40-Jahre-Marke übersprungen. Geboren und meine ersten Lebensjahre verbrachte ich in Sachsen. Nach dem Abitur verschlug es mich aus Studien-, beruflichen und aus Liebes-Gründen nach München. Über 20 Jahre arbeitete und lebte ich dort. Seit 2015 hat mich das Schicksal (mal wieder aus Liebe) nach Brandenburg an den Scharmützelsee ziehen lassen, wo ich mit meiner kleinen Familie aus Frau, Tochter und seit 2016 auch Hund ein kleines Häuschen zum Wohlfühlen angemietet habe.

 

 

Meine eigene Firma

InTra Beratung


Warum ich mich für die Mitarbeit bei der AfA entschieden habe

Ich bin im Team der AfA wohl so etwas, wie eine Exotin, da ich mit der Ausbildung von Assistenzhunden nur so viel zu schaffen habe, als dass ich einen eigenen Hund, meine Bijou ausbilden lasse. Mehr traue ich mir da auch gar nicht zu. ABER...

Meine Stärken liegen in anderen Bereichen, denn durch mein Studium zur Dipl. Verwaltungswirtin (FH) habe ich mir fundierte Kenntnisse der Juristerei, der öffentlichen Verwaltung, der Betriebswirtschaft und der Kommunikation angeeignet. Später erweiterte ich meine Fähigkeiten, in dem ich verschiedene Ausbildungen zusätzlich durchlief, um als psychologische Beraterin und Coach, als Dozentin für verschiedene Bildungseinrichtungen sowie als Mediatorin und Ex-In-Gesundheitsberaterin arbeiten zu können. All dies bringe ich nun bei der AfA ein.

Zum einen Teil bin ich die Frau im Hintergrund, die versucht, die Büroarbeiten zu koordinieren und zu gestalten und zum anderen Teil bin ich die Beraterin/Coach, die auf Grund der eigenen Beeinträchtigung durch eine ausgeprägte PTBS/DIS und dem Leben als multipler Mensch mit mehreren Innis, dem Transsexus und der Arbeit mit Schützlingen bei InTra Beratung, aus einem besonderen Erfahrungsschatz schöpfen kann.

Warum ich Hunde liebe

"Die Arbeit, das Leben und Zusammensein mit Hunden ist mein Leben!" - schreibt Kati. Ich bin erst später auf den Hund gekommen. Besonders aufmerksam wurde ich, als ich vor einigen Jahren las, dass diese treuen Begleiter mehr können, als "nur" Haushund zu sein. Mein erster Gedanke war, vielleicht wäre ja genau dies eine, wenn nicht sogar meine letzte Möglichkeit, dass sich etwas an der Beeinträchtigung durch die PTBS und DIS positiv verändern lässt. 

Ich beobachtete andere Menschen mit Assistenzhund und wurde mir immer sicherer, dass dies vielleicht endlich der richtige Weg sein könnte, um wieder Lebensfreude zu empfinden. Meine (Nenn-)Schwester hatte bereits eine solch tolle Hündin an ihrer Seite und regte nun mich dazu an, mich doch mit dem Gedanken zu beschäftigen, ob dies nicht auch ein Weg für mich sein könnte. Trotz aller Ängste, die mich dadurch plötzlich befielen, stellte ich mich dieser neuen Herausforderung.

Nach dem ich dann meine Bijou mit 6 Wochen das erste Mal in Berlin sah, war es um mich und alle anderen Innis geschehen. Wir schöpften Hoffnung und nahmen allen Mut zusammen, um uns der schweren Aufgabe der Ausbildung zu stellen. Immerhin wusste ich, dass sich nun mein ganzes Leben verändern würde.

 

Bereits heute kann ich definitiv behaupten, dass ich die richtige Entscheidung traf, Bijou zu uns zu holen. Nicht nur, dass ich sie unendlich tief in mein Herz geschlossen habe, ist sie bereits jetzt schon eine intensive Hilfe für mich. 

Mein Bezug zu kranken, behinderten, traumatisierten Menschen

Ich weiß (leider) sehr genau, was Traumata mit dem Leben eines Menschen anstellen können. Nicht zu letzt spürte ich am eigenen Leib, was es bedeutet, nicht mehr vollständig am "normalen" Alltag teilnehmen zu können. Immerhin verlor ich durch die Auswirkungen der PTBS und DIS nicht nur meine Arbeitsstelle als Beamtin, sondern auch das soziale Umfeld wurde immer kleiner.

Plötzlich wurde die psychische Erkrankung zum bestimmenden Teil meines Lebens und das wollte ich nicht zulassen. Aus diesem Grund und der fast aussichtslosen Suche nach einer auf Menschen, wie mich bezogener Hilfe und Unterstützung fasste ich den Entschluss, all mein Wissen, meine Fähigkeiten und Fertigkeiten zu bündeln, um ein solches Unterstützungsnetzwerk für Hilfesuchende aufzubauen. Daraus entstand InTra Beratung und meine Arbeit für und mit Opfer von Gewalt, als auch mein Einsatz für Menschen mit Themen rund um Geschlecht und Geschlechtlichkeit.

Was mir bei der Arbeit besonders wichtig ist

Empathie! Mein Beruf oder besser meine Berufung erfordert einfach ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen. Immerhin arbeite ich für und mit Menschen und versuche meinen Schützlingen einen Ort zu geben, an dem sie sich nicht nur öffnen können, sondern sich verstanden, sicher und aufgehoben fühlen.

Zu oft ist unsere Gesellschaft zu kalt und geht mit den Emotionen des einzelnen Individuums, den privatesten Dingen der Personen und den persönlichen Lebenssituationen viel zu fahrlässig um. Daher habe ich mir zur Aufgabe gemacht, nichts an dem GROSSEN-GANZEN verändern, sondern direkt vor Ort und bei den Menschen meine Stärken einsetzen zu wollen. Ich möchte den Personen gerne in die Augen sehen, wenn wir durch gemeinsame Arbeit Ziele erreichen konnten, denn dies ist mehr Dank, als alle Preise und Auszeichnungen zusammen für mein Engagement.

Werdegang

ARBEITS- / DIENSTVERHÄLTNISSE

 

Schwules Kommunikations- und Kulturzentrum München - Sub e.V. 

01/2013 – 08/2015

Assistentin des Vorstandes und der Geschäftsführung,  Verwaltung

 

Landeshauptstadt München

06/2012 – heute

Verwaltungsamtfrau a.D. (außer Dienst - Frühpension)

11/2007 – 05/2012

Koordinatorin, Öffentlichkeitsarbeit, Grundsatz & Controlling 

08/2005 – 10/2007

Teilregionsleiterin

04/2003 – 07/2005

Stellv. Geschäftsstellenleiterin, IT-Anwender*innenbetreuerin 

09/1995 – 03/2003

Bedarfsgruppenleiterin, Sachbearbeiterin und Ausbilderin

   

 

FREIBERUFLICHKEIT / SELBSTÄNDIGKEIT / EHRENAMT

   

 

05/2014 – heute

 

InTra Beratung 

Geschäftsführerin, Psycho-soziale und Opfer-Beraterin 

11/2013 – 05/2015

Ehrenamtliche Tätigkeiten für die LGBTTIQ Community als:

 

·         Vorstand des VivaTS München e.V.,

 

·         Freie Arbeit in Projekten des Sub e.V.

 

·         Mitarbeiterin im Orgateam der Trans*Tagung

06/2008 – 12/2010

JeBster 

Geschäftsführerin - Psychologische Beraterin und Coach

 

·         (Anti-) Diskriminierung / Mobbing am Arbeitsplatz,

 

·         Bewerbungstraining / -coaching

 

·         Coaching von Führungskräften: Rollenwechsel, Rechtliche Grundlagen, Führungsarbeit /-stile /-verantwortung

 

 

DOZENTIN / LEHRKRAFT / UNTERRICHT

für:

 

 

Handwerkskammer München (HWK)

 

·         Benutzeroberflächen, MS- & Open-Office-Produkte

 

Bayerische Verwaltungsschule (BVS) / FH öffentliche Verwaltung und Rechtpflege (FHVR)

 

·         Sozial-, Verwaltungs-, Staatsrecht

 

Landeshauptstadt München (LHM) ARGE / Jobcenter

 

·         „Lämmkom“/„Zaducs“ für Mitarbeitende des SGB XII & BSA

 

·         Grundlagen- und IT-Schulung SGB II

 

Freie Seminare zu:

 

·         Moderations- und Präsentationstechniken,

 

·         Kommunikationstraining, Freie Rede,

 

·         Wirkungsvolles Auftreten, Moderne Umgangsformen

 

AUSBILDUNG / STUDIUM / QUALIFIZIERUNG

 

 

2008 – 2009

Psychologische Beraterin und Coach

Fernakademie für Erwachsenenbildung

2007 – 2009

Dozentin / Trainerin - Modulaufbaukurs

Bayer. Verwaltungsschule (BVS)

1998 – 1998

Ausbilderin / Ausbildungsleitung / AdA

Landeshauptstadt München

1992 – 1995

Dip. Verwaltungswirtin

FH für Öffentliche Verwaltung und Rechtspflege Hof

1990 – 1992

Abitur

Kommunale Berufsschule in Flöha

1980 – 1990

Mittlere Reife mit Auszeichnung

Polytechnische Oberschule in Chemnitz