AfA - Akademie für Assistenzhunde

Unsere oberste Aufgabe ist es, Menschen (insbesondere Betroffenen) aufzuzeigen, welche Möglichkeiten der Ausbildung von helfenden Vierbeinern existieren und wie Sie für sich Hilfe finden bei:

 

1. Diabetes (DIA) - Diabetikerwarnhund - Hypo-Hund,

2. Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) - PTBS Assistenzhund, 

3. Dissoziativer Persönlichkeitsstörung (DIS) - DIS-Assistenzhund, /  Multiple Persönlichkeitsstörung (Multi),

4. Bewegungseinschränkungen, Lähmungen (auch psychogene) - LPF-Assistenzhund (LPF = Lebenspraktiche Fähigkeiten),

5. Multiple Sklereose (MS) - MS-Assistenzhund

6. Epilepsie (Epi) -Epilepsie-Assistenzhund

7. Borderline-Assistenzhund.

 

Was genau ein Assistenzhund können muss, ist natürlich abhängig von den Einschränkungen, die sein Mensch hat.

 

Ein Assistenzhund ist ein medizinisches Hilfsmittel. Er hilft seinem Menschen, ein Handicap auszugleichen und somit ein unabhängigeres und unbeschwerteres Leben führen zu können, ohne ständig auf fremde menschliche Hilfe angewiesen zu sein.

Die Ausbildung des Hundes wird individuell auf seinen Menschen abgestimmt, damit der Nutzen, den dieser durch seinen Hund hat, möglichst groß ist. So kann das Mensch-Hund-Team optimal funktionieren. Ein großes Stück Lebensqualität ist gewonnen! Ein Hund kann eine enorme Unterstützung und Hilfe im Alltag sein. Er ersetzt jedoch keinen Arzt und keine medizinische Behandlung oder Psychotherapie.

 

Bei aller Hilfe, die ein Assistenzhund leisten kann, dürfen wir nie aus den Augen verlieren, dass er ein Lebewesen aus Fleisch und Blut und keine Maschine ist, die immer auf Knopfdruck funktioniert. Er hat seine eigenen Bedürfnisse und braucht ebenso viel Zuneigung, Pflege und artgerechte Freizeit wie ein Familienhund. Das Wohl und die Gesundheit der Hunde stehen bei all der Arbeit und der Ausbildung an erster Stelle.

 

Die AfA hat sich als Firma zur Aufgabe gemacht, betroffenen Menschen durch die Ausbildung eines passenden Assistenzhundes Hilfestellung im Alltag zu geben. Hierfür arbeiten wir mit sehr empathischen, fachlich versierten und von uns speziell ausgebildeten Trainer_innen zusammen. Frau Kati Zimmermann, als Inhaberin und Geschäftsführerin achtet bei der Auswahl Ihrer Mitarbeiter_innen darauf, dass die Standards, Werte und ganz besonders der Tierschutz beachtet wird. Nur unter Beachtung dieser Vorgaben können wir zusichern, dass unsere Hunde ohne Gewalt, ohne Strom, ohne Würgehalsbänder oder anderer nicht tiergerechten Handlungen ausgebildet werden. Nach der zum Teil langzeitigen Ausbildung von Mensch und Tier geben wir nicht nur einen fertig ausgebildeten Hund ab, sondern hoffen auch darauf, dass die zukünftigen Besitzer_innen all das Wissen, welches wir ebenfalls vermitteln, anwenden.

 

Zwar ist nach bestandener Prüfung durch das Assistenzhundeteam im Alltag keine Anleitung mehr von Nöten, jedoch sehen wir uns als AfA auch in der Verantwortung, weiterhin als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen. Erlerntes und dessen Anwendung im jährlichen Abstand zu prüfen. Wir lassen die Teams somit auch nach der Ausbildung nicht allein. Dabei ist es uns wichtig, dass die Menschen wissen, dass sie mit jedem Problem oder jeder Herausforderung den Mut finden, sich an eine_n unserer Trainer_innen zu wenden.

 

Auf eines möchten wir ebenfalls hinweisen. Unsere Arbeit beruht aktuell auf den bisherigen Standards des Messerli Institutes Wien in Österreich und den Prüfungsrichtlinien der Hunde für Handicaps e.V.. Gleichzeitig sind all unsere Trainer_innen im Umgang mit Traumata, psychologischen Erkrankungen und körperlichen Beeinträchtigungen geschult. Dies ist insofern für uns sehr wichtig, da bei vielen Einschränkungen nicht nur ein geschulter Assistenzhund ausreichend ist, sondern auch die betroffene Person eine gute psycho-soziale Betreuung erhält. Hierfür arbeiten wir mit verschiedenen Opferhilfegruppen und Vereinen zusammen. Auch der Kontakt zu Ärzt_innen und Therapeut_innen gehört in unseren Augen zu einer umfassenden Begleitung unserer Kundinnen und Kunden. Zusätzlich bieten wir für Hilfesuchende ebenfalls eine eigene psychologische Beratung (telefonisch, per eMail oder persönlich) in Krisensituationen an.

Auch wenn in einigen Bereichen in der Assistenzhundeszene Vereine für Zutrittsrechte, Anerkennung der Hunde als medizinische Hilfsmittel und somit auch für die Finanzierung durch die Krankenkassen kämpfen, können wir als Firma diese Arbeit leider nur unterstützen und nicht offiziell vorantreiben. Festhalten möchten wir aber auch, dass viele unserer Kundinnen und Kunden, als auch die Mitarbeiter_innen sich persönlich und ehrenamtlich in einem zusätzlich hohem Maße engagieren.

 

Da immer wieder die Frage nach der Höhe der Finanzierung gestellt wird und wir erschrockene Gesichter sehen, wenn die anfallenden Summen genannt wird, möchten wir darauf hinweisen, dass die Leistungen der AfA sehr genau kalkuliert sind. Natürlich sind wir immer bemüht, die Kosten so gering, wie möglich zu halten, jedoch bitten wir auch um Verständnis, dass keine weiteren Nachlässe oder Summenverringerung möglich sind.

 

Eine hohe Maßgabe an uns selber ist nicht Quantität, sondern Qualität in der Ausbildung. Leider benötigt dies einen etwas höheren Zeitaufwand und sehr viel persönlichen Kontakt zu den Assistenzhundeteams, was natürlich auch höhere Kosten verursacht. Es ist uns wichtig, dass wir am Ende nicht nur einen sehr gut ausgebildeten Hund in fremde Hände abgeben können, sondern auch, dass sich die betroffenen Menschen bei der AfA und deren Mitarbeiter_innen gut aufgehoben und betreut fühlen.

 

Gerne sind die Mitarbeiter_innen behilflich, die schwierige Frage der Finanzierbarkeit eines Assistenzhundes zu klären. Hierfür halten wir Anschriften von Stiftungen und Spendern bereit. Eine finanzielle Unterstützung durch die AfA selbst ist jedoch nicht möglich.

Sollten Sie/Solltest Du weitere Fragen zu unserem Angebot oder zum Thema Assistenzhunde haben, freuen wir uns, wenn Sie/Du uns einfach per eMail: info@akademie-fuer-assistenzhunde.de kontaktieren/-st.